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Kokzidien

 

Krimmig
(@krimmig)
Beigetreten: Vor 8 Monaten
Beiträge: 20
Themenstarter  

Welche Erfahrungen habt ihr mit Kokzidien gemacht? Betrifft ein Befall immer auch den ganzen Bestand? Ist es so das die Tiere Kokzidien nicht mehr los werden?

Ich würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen!


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Schlagwörter für Thema
Rubina
(@rubina)
Beigetreten: Vor 8 Monaten
Beiträge: 32
 

Das ist ein interessantes Thema, würde mich auch mal interssieren. 

Ich kann nur sagen, ich habe letztes Jahr 3 Monate nach der letzten WK eine Kotprobe machen lassen und es wurden 2 verschiedene Wurmarten fest gestellt. 

Vom TA bekam ich dementsprechend eine WK (flüssig), die ich alle 3 Monate für ein ganzes Jahr verabreichen soll. Nach diesem Jahr kann dann wieder eine neue Kotprobe gemacht werden. 

Bei der Kotprobe zählt die ganze Herde. Um so mehr ich von verschiedenen Schafen gesammelt habe, um so höher ist die Bestimmungsquote.


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BarbaraH
(@hoeflerbarbara)
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 22
 

Aber Kokzidien sind doch keine Würmer?


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Helene
(@helene)
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 4
 

In der Sammelkotprobe meiner Schafe wurde im letzen Frühjahr ein leichter Befall mit Würmern und Kokzidien festgestellt. Unsere Tierärztin stellte mir eine Wirkstoffmischung zusammen, die ich allen Schafen der Herde verabreichte. Sie scheint gut gewirkt zu haben, denn in einer späteren Kotprobe waren weder Würmer noch Kokzidien zu finden.


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Deichschäfchen
(@kleinfeldarlett)
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 5
 

Kokzidien sind die kleinsten Parasiten der Schafe und sind Einzeller.

Sie werden meist bei den jungen Lämmern so zwischen 2 und 8 Wochen zum Problem. Dieser äußert sich durch Durchfall, der schleimig, blutig und auch übelriechend ist.

Kokzidien lassen sich in einer Kotprobe nachweisen. Es gibt ca 15 verschiedene Kokzidienarten, die verschieden stark krankmachend sind.

Oft werden Kokzidien bei feucht-warmen Wetter zum Problem. 

Kokzidien müssen mit bestimmten Mitteln zB Baycox behandelt werden. Die Präparate gegen Magen.-Darmparasiten helfen hier nicht.

Die beste Vorbeugung ist Hygiene im Stall und auf der Weide. Die Stalleinstreu sollte möglichst oft gewechselt werden und sie sollte vor allen trocken sein. Wasser und Futtereimer immer sauber halten und auf eine gute und bedarfsgerechte Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen achten.

 


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